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Thema: Angemessenheit !
Hanse (offline)
Administrator



Beiträge: 52
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Mitglied seit: 05.08.2004


icon10   Angemessenheit ! #1 Datum: 09.11.2011 , 23:05  

Diejenigen die Macht ausüben bestimmen was angemessen ist!
Genau hier wird bestimmt bzw. festgelegt welcher Mensch dies zu tun und zu lassen hat wozu die Besserverdienenden, auf Grund ihres Einkommens, woher auch immer, sich „zu fein“ sind oder was das Wohnen anbelangt, nicht leben wollen.


freuendes Smilie
**Klinken wir uns einmal in die Gedankenwelt, eines fiktiven Menschen ein, das Geschlecht spielt keine Rolle, der oder auch die bestens in der Volksvertretung involviert sind.
Was tun mit dem schönen Geld das der Steuerzahler jeden Monat auf mein Gehaltskonto schaufelt?
In Ordnung ich baue mir eine schöne neue Hütte, da nahe am Wald, schaut doch recht gut aus. Bei meinen Beziehungen dürft das Vogelschutzgebiet keine Hürde darstellen und die neue Auffahrt eben so wenig.
Genau, als Altersvorsorge, ich kann es mir ja leisten, lege ich mir erst einmal Immobilien zu.
Der Makler riet mir, mich an Mietwohnungen zu beteiligen, die ich auch käuflich erwerben kann, sei eine todsichere Sache, er habe da schon etwas vorliegen:
4 Mietobjekte, 2 in einer etwas gehobenen Preislage und 2 in der unteren Kategorie.

Weshalb 2 in der Unteren gab ich zu bedenken.

Also, eine teure Mietwohnung, je 70 und 90qm, bedeutet, häufiger Mieterwechsel, Wohnungen stehen manchmal leer und es wird mehr wert auf Wohnqualität gelegt. Doch dagegen sprechen die Mieteinnahmen.
Nun zu den anderen. Diese Wohnungen haben je 50 und 40 qm eine Badewanne, Herd und eine Spüle sind vorhanden ansonsten jedoch ohne weiteren Komfort.

Na, da kommen ja doch immense Kosten auf mich zu ?!

Da machen sie sich mal keine Gedanken, denn dank unserer Mitwirkung in unserer wohlgesonnenen Lobbyistenregierung werden die meisten Kosten, in Form der Nebenkosten auf die Mieter übertragen. Selbst die Heizkosten tragen sich zum größten Teil selbst. Die Kleinreparaturen muss laut "Mietvertrag" der Mieter selbst bezahlen. Wo ist da das Problem ?

Erstaunt wollte ich wissen, weshalb die so eng bemessen sind und wer da wohnen soll.

In Ordnung, diese beiden Wohnungen stoßen mit der Miete usw. knapp an die Angemessenheit der vom Sozi. genehmigter Miete.
Nehmen wir einmal an, ein Mieter in den anderen Wohnungen kann die Miete auf Grund von Hartz4 oder er geht in Rente und muss Grundsicherung beantragen, nicht mehr bezahlen, so muss er oder die durch die Angemessenheit in eine dieser angemessenen Wohnungen ziehen. Neben bei bemerkt, selbst wenn die Leute über 15 Jahren in derselben Wohnung wohnen müssen sie diese räumen, wenn nicht müssen sie eben hungern oder sehen wie sie zu der Miete kommen.
Ich kann dies nicht ändern, so sind eben die Bestimmungen. Werden die Bemessungsgrenzen angehoben ist das nur gut für uns, denn wir bekommen dann für diese selben Mietobjekte mehr Miete und alles bleibt so wie es ist.

Ah, ich verstehe.

Dabei spielt es keine Rolle wer, was, wohin und warum. In diese Wohnungen, ich würde nicht ums verrecken einziehen, nein, diese Gegend und die Leute, nein Danke, für die Leute ist das Endstation.
Also die Mieten kommen und es werden keine Probleme aufkommen mit wechseln oder Ansprüche auf Komfort. Klagen durch eventuelle Mängel treten selten oder so gut wie nie auf. Einen Rechtsschutz oder ähnliches kann sich von denen eh keiner leisten. Wollen sie mal einen unbequemen Mieter loswerden, so gibt es die Möglichkeit der Miterhöhung bzw. steigende Nebenkosten und schon ist die Angemessenheit überschritten und das Amt legt ihm nahe sich eine andere Bleibe zu suchen. Wie die Leute leben ist nicht meine Sache, sie leben eben so vor sich hin.

So einfach und genial.

Sollte es doch einmal zu einer Klage bei Gericht kommen, so müssen sie sich keine großen Gedanken machen. In der 1. Verhandlung bekommt meistens der Kläger den Zuschlag. Doch in der 2. Instanz bekommt zum größten Teil der Beklagte Recht.

Wieso dies?

Zuerst sind dies jungen Juroren die noch die Uni und das Gesetzbuch im Kopf haben, doch das gibt sich später, dann kommen die besser verdienenden Herren oder auch Damen. Ich denke mal der eigene Immobilienbesitz spielt da eine Rolle mit. Ich sprach einmal mit einem Anwalt darüber und dieser bestätigte mir, in der 2. Instanz wird die 1. Verhandlung zu nahezu 80% verworfen. Ob dies nun genau zutrifft vermag ich allerdings nicht bestätigen.

Ich frage mich, wie dies alles möglich ist.

Der Immobilienmarkt ist ein gutes Geschäft für die, die es sich leisen können, warum auch immer. Unsere Lobby ist gut organisiert und hat Verbindungen die es uns ermöglichen unsere Interessen auch zu vertreten und wie sie sehen funktioniert dies prächtig. Informieren sie sich einmal in ihrer Kommune auch dort funktioniert der Klüngel bestens.

Wie ich das so sehe gibt es da wohl keine Probleme.
Wenn die alles so läuft denke ich, werden wir zusammen kommen.
Klar, Topf die Watte quillt !!


Könnten sie mir eventuell einen Rat geben, ich brauche für mich eine Haushaltshilfe und einen günstigen Mann für kleinere Arbeiten im Haus und Garten.
Dies dürfte kein Problem darstellen
Am besten ist da ein Rentner und ne Hartz4 „Tante“.

Ein Rentner? Hartz4 „Tante“?

Die Leute können bei diesen mehr als dürftigen Sozialleistungen wirklich jeden Cent gebrauchen. Man muss sie eben aufschleißen so wie sie sind und es geht. Die meisten arbeiten neben bei, da bei der Grundsicherung alles wieder abgezogen wird. Der Staat oder auch die Kommunen bessern sich, natürlich auf kosten der Leute ihren Etat auf. Was glauben sie denn, warum die sich so schwer tun die Sozialleistungen anzuheben.

Na, wie finde ich denn das! Die Volksvertreter genehmigen sich fette Diäten und die die es am nötigsten haben werden in den Arsch getreten.
Feiner Sozialstaat.


Das geht mich nichts an und was soll es, für unser einer ist dies nur von Vorteil.

Unglaublich !
** Ähnlichkeiten mit den fiktiven Personen sind rein zufällig und gewollt.

Der Weg ist das Ziel!


(Bisher wurde dieser Beitrag 3 mal editiert, als letztes von Hanse am 30.04.2014 @ 19:56)
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