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Thema: Die kommunale Wohnungspolitik! ->Zwangsumzug<-
Kaiser (offline)
Moderator



Beiträge: 26
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Mitglied seit: 05.08.2004

Deutschland
icon4   Die kommunale Wohnungspolitik! ->Zwangsumzug<- #1 Datum: 01.08.2012 , 15:48  

Im Mittelpunkt der Diskussion des Ortsverbandes stand die kommunale Wohnungspolitik. Der Linksfraktion in der Ratsversammlung wurde empfohlen, im Sinne der Wiedergründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft zu wirken, um Mietpreise zu stabilisieren, langfristig zu senken und um die Stadtteile mit sozial ausgewogenem Wohnraum zu gestalten. Energetische und sonstige zum Erhalt und zur Wiederherstellen von Wohnqualität notwendige Sanierungen dürften nicht zu Lasten von Mietern mit geringerem Einkommen gehen.

Die Grundlage der kommunalen Wohnungspolitik bildet doch die von der Kommune festgelegte Angemessenheit des Wohnraumes bzw. der Miete!
Wer definiert eigentlich was angemessen ist. Diejenigen die Macht ausüben bestimmen über die Menschen, die deren Meinung nach da zu leben haben wo sie es wollen. Dies bedeutet es darf nichts kosten oder vielmehr einen möglichst geringen Kostenfaktor darstellen.
Die Angemessenheit sollte die Menschen und deren Umstände unter Berücksichtigung von Kriterien, die diesen auch gerecht werden auch berücksichtigt werden müssen.

Zwischenbemerkungen:

Deshalb meinte jemand in der Runde, was für den Zumwinkel denn angemessen ist?!
Zumwinkel wird sicher nicht die Grundsicherung beanspruchen. Zudem würde er sicher nicht in einer 50 qm Wohnung, die der Angemessenheit entspricht, leben wollen.
Diese Aüßerung hegte in mir der Verdacht so also werden die Menschen gesehen, von oben nach unten. Ein Blick in sein Innerstes würde manchen Menschen bestimmt auch etwas bringen, vor allen Dingen einige Blicke in seine Schubladen, so nebenbei bemerkt, sollte dies ebenfalls für etwas mehr Durchblick bzw. zu einem größeren Weitblick verhelfen.
Daher noch einmal die Frage was ist angemessen??
Was die Politik unter angemessen versteht ist ja weithin bekannt und wird von dem Gro. der Gesellschaft auch so verstanden. Siehst du so wie der lebt, das ist doch angemessen. Über das Wieso, warum dieser Mensch so lebt bzw. Leben muss oder auch kann wird selten ein Gedanke verschwendet. Es sei denn, sieh dir das mal an wie die leben, die müssen reichlich „Kohle“ haben.

Wie müsste eine Angemessenheit eigentlich aussehen, die dem Menschen gerecht wird.

Nicht angenommen sondern so ist es:
Ein Mensch oder auch Menschen, die Lohnabhängigen, in diesem unserem Lande, malochen und leben dem entsprechend. Eine Wohnung wird bezogen und im Laufe der Zeit auch eingerichtet. Sie leben also für sie selbst angemessen auf Grund ihres Einkommens.
Thenoräderung von ich, wir auf man.
Also man existiert mal gerade so am Existenzminimum, Niedriglohnsektor, Leiharbeit usw. oder kommt mit dem Verdienten gerade so über die Runden.Miete, Auto, gute Nahrung, Kleidung etc. gehören schon fast zum Luxus. Ich könnte noch ausführlicher Berichten, doch jedem der die Augen aufmacht und sich im Umfeld umsieht dürfte klar werden wie es in diesem unserem Lande so aussieht.
...und am Ende gibt es dann vom Staat den unsere ach so beschränkten Politikern ein Almosen das sich Rente nennt!

Also man kommt durch irgendwelche Umstände in die Situation und muss eine Art der Grundsicherung in Anspruch nehmen:
Nach SGBII muss man sich einschränken und beim „Amt“ Stütze beantragen. Dieser Akt bedeutet für denjenigen bzw., diejenigen einen Verlust der Menschenwürde und die Persönlichkeit wird zum großen Teil mit Füssen getreten.
Noch kann die Miete bezahlt werden, selbst die Mieterhöhungen konnten noch gestemmt werden, da sie ja noch im Rahmen der „Angemessenheit“ liegt. Außerdem wohnt man ja schon seit gut 10 Jahren in dieser Wohnung und ist dem entsprechend etabliert. Manche haben schon 15, 20 Jahre oder sogar mehr die gleiche Wohnung inne und im Vergleich sind die Miete sehr moderat.
Von nun an geht’s bergab! Zeitarbeit, 1€ Job, Arbeit im Niedriglohnsektor und die Miete wird erhöht.
Von der Kommune, erst kommt ja die Arge, das im Grunde, was die Angemessenheit anbelangt, das Gleiche ist, also nenne ich diese Institution einfach das Amt!
Ein kleiner Schritt für das Amt, ein großer Schritt in die Armut!
http://www.chesoft.net/workde/cgi-bi...rum=8&show=7

Das Amt sagt, wenn man die Miete, ich meine die Gesamtmiete, nicht bezahlen kann, muss man sich eben einschränken. Wie, das ist die Frage, hungern, betteln? Betteln fällt weg, denn das wird vom Amt als Zu verdienst verrechnet.
Eh, Alter hast mal nen Euro?!!! Geht schon mal nicht!

Man bekommt allerdings eine Galgenfrist vom 6 Mon. um sich eine andere Bleibe zu suchen.
http://www.chesoft.net/workde/cgi-bi...rum=9&show=3

Wie es allerdings mit der Wohnungssuche in der Kommune verhält ist da nicht von Belang. Man wohnt nun schon über 10 Jahre in dieser Wohnung, wohin mit meinen Möbeln, wohin mit der Wohnungseinrichtung? Man lebt in einem, mit der Zeit gewachsenen Umfeld, was wird daraus, wo wird man landen?
Was ist wenn man Kinder hat?
Da muss man sich eben einschränken, meint das Amt, andere mussten das auch!
Sollte man nach den 6 Mon., noch keine der Angemessenheit entsprechende Wohnung gefunden haben,so sagt das Amt, kann man ja beim Sozialgericht eine einstweilige Verfügung erwirken.


Hier ein kleines Beispiel : http://www.chesoft.net/workde/cgi-bi...rum=5&show=3

Und was dann? Tja, dann muss man sich eben einschränken!!

Womit, wie oder wo, das kann sich der Leser selbst ausdenken oder auch malen. Sieh dich um in deiner Wohnung und stelle die mal vor du hättest ein Zimmer oder 10-15 qm weniger und ein großer Teil deiner Wohnungseinrichtung muss auf den Müll!
Nun hat man doch eine Bleibe die den angemessenen Qm. entspricht, doch die kostet fast so viel Miete wie die alte Wohnung. Gut würde jeder Vernunftmensch zugeben, da ist ja etwas dran, doch das Amt?
Wäre doch logisch, man bekommt vom Amt die gleiche Miete der neuen Bleibe, spart eben noch mal ein paar € und kann die alte Wohnung behalten Doch halt, das geht nicht die alte Wohnung hat ja ein paar qm mehr an Fläche.
Nein geht nicht, das ist ihrer Situation nicht angemessen! Die Mieterhöhung kann nicht bewilligt werden.
Was ein Schwachsinn!!!
Die Umzugskosten werden einem sogar zum Teil erstattet, doch für die Durchführung sprich Helfer, Fahrzeug, Renovierung usw. muss man selber sorgen!
Das Amt könnte dem Steuerzahler Kosten ersparen was die Umzüge und eventuelle Klagen anbelangen würde. Siehe Forum!!
Nun wird man Rentner und ist auf Grundsicherung angewiesen nach SGBXII.
Die oben genannten Ausführungen sind dagegen als harmlos einzustufen.

http://www.chesoft.net/workde/cgi-bi...rum=9&show=1

Eine bedingungslose Grundrente von 1050 € ist zwingend erforderlich.
Wer natürlich mehr als den Grundbetrag hat, z.B., die Staatsdiener usw. brauchen diese Grundrente natürlich nicht!!

Wiedergründung einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft.

Zuerst sollte dafür gesorgt werden, dass die Zwangsumzüge gestoppt werden. Es kann nicht angehen, dass eine Mieterhöhung bei einer Miete die die „Angemessenheit“ geringfügig überschreitet, befindet oder ein paar qm mehr schon mit Zwangsumzug gedroht wird, bzw., die Menschen dazu gezwungen werden.
Am härtesten trifft es die Menschen die in die Grundsicherung im Alter nach SGBXII fallen!
Menschen die schon 15 oder noch mehr Jahre in ein und der selben Mietwohnung wohnen sollten geschützt sein vor der Willkür der Kommune! Vor allen Dingen wird dadurch das soziale Gefüge in der Gesellschaft gefestigt und Brennpunkte vermieden!

Sollen nun wieder vermehrt Sozialwohnungen gebaut werden, dann fragt man sich wo, in mitten der Stadt? Also bleibt doch nur wieder der Stadtrand, was wiederum zwangsläufig zu sozialen Brennpunkten und Gettobildung beiträgt.
Ob dies im Interesse der Immobilienlobby ist, könnte schon etwas Klarheit bringen wann man sich über die Vertreter der Kommune etwas mehr Gedanken macht. Jedoch Ausnahmen bestätigen die Regel.
http://www.chesoft.net/workde/cgi-bi...rum=9&show=5

Nun möchte ich noch einmal auf die Ermittlung der Angemessenheit hinweisen : http://www.chesoft.net/workde/cgi-bi...rum=9&show=7

Frage : „War die Angemessenheit schon einmal das Unwort des Jahres?“
Wider dem Feudalstaat!


(Bisher wurde dieser Beitrag 2 mal editiert, als letztes von Kaiser am 16.09.2013 @ 20:11)
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