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Thema: Stadt Flensburg und das Institut Wohnen u. Umwelt in Darmstadt
Kaiser (offline)
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Beiträge: 26
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Mitglied seit: 05.08.2004

Deutschland
icon10   Stadt Flensburg und das Institut Wohnen u. Umwelt in Darmstadt #1 Datum: 17.04.2012 , 19:10  

Ein Schreiben an das s.o. gen. Instiut!

Sehr geehrte Damen und Herren.

Bezug nehmend auf ein Schreiben der Stadt Flensburg in dem sich die Stadt auf Ihr Gutachten vom 18.07.2011 bezieht.

Die Stadt Flensburg beruft sich für ihre Angemessenheitsgrenze auf Ihr Gutachten. Ausgelegt wird bzw. werden die Kosten der KdU von 301.-€ plus 50.-€ Heizung. Dies bezieht sich auf eine Mietwohnung bis 50 qm. Diese ist für uns nicht nachvollziehbar und realitätsfemd!

Es ist nicht nachvollziehbar wie Sie auf diese marktfremde und in keiner Weise den Tatsachen entsprechenden Erhebungen kommen. Meine Damen und Herren, hier ist Flensburg und nicht Darmstadt. Es könnte ja, zu Ihrer Entschuldigung, eine fehlerhafte Information, zu wessen Gunsten auch immer, vorliegen.

Ferner wird in den Schreiben der Stadt ausgesagt es wäre zu diesem Mietpreis genügend Wohnraum vorhanden. Flensburg ist eine Uni.-Stadt und preiswerte Behausungen sind Mangelware.

Seit geraumer Zeit habe ich die Zeitungen nach Wohnungsangeboten durchsucht, auch Internetseiten von lokalen Maklern und Wohnungsanbietern. Dabei ging es mir eben um tatsächlich mietbare Wohnungen, und nicht um uralte günstige bewohnte Altbauwohnungen, sprich Behausungen, welche zum Teil sich in einem desolatem Zustand befinden, die bei Auszug, bzw. Zwangsumzug, sofort renoviert werden und danach womöglich teurer sind als eine Neubauwohnung.

Daher meine Erkenntnis, dass es Wohnungen bei uns erst ab 310 Euro, als unterste Grenze, gibt, ohne Nebenkosten und Heizung.

Eine zweite Erkenntnis war, mit den Vorgaben der Stadt und Ihren Erhebungen ist etwas nicht stimmig.

„Ein Schelm der böses denkt“! freuendes Smilie

Wenn der Steuerzahler die Beratungskosten bezahlen muss, so sollten diese, meiner Meinung nach auch objektiv sein und sich an den Tatsachen, die dem Marktgeschehen entsprechen, orientieren.
Da es keinen Mietspiegel gibt möchte ich Ihnen eine Erhebung von 2012 darlegen die den tatsächlichen Markt wiederspiegeln:


Flensburg: Mietpreise für Wohnungen
Tendenz: Steigend


Wohnfläche Aktuelle Werte März Werte Vergangenheit Februar

Ø in € pro m² Min. in € pro m² --- Max. in € pro m²
pro m² Min. in € pro m² --- Max. in € pro m²

bis 40 m² 8,14 - 6,71 - 9,00 --- 7,85 - 6,71 - 9,00
40 - 80 m² 5,37 - 4,10 7,89 --- 5,58 - 3,83 - 7,89
80 - 120 m² 5,14 - 3,39 - 6,32 --- 5,08 - 3,50 - 6,17
ab 120 m² 5,55 - 5,33 - 5,74 --- 5,44 - 5,33 - 5,74

Sollten Sie oder wer auch immer meinen s.o. Ausführungen keinen Glauben schenken, so orientieren Sie sich bitte an dem laufenden Marktgeschehen.

Mietkosten KdU : 301,- + Heiz. 50.- €

Betriebskosten : 50 qm x 1,30 = 65,00 Nettomiete : KdU = 318 €
" : 1.- € pro qm spottet jeder Beschreibung !!

„ : 1,52 = 76,00 „ : KdU = 326 €


1,52 € sind realistisch !!
Abgesehen von dieser Berechnung sind diese Nebenkosten zum Teil noch zu niedrig angesetzt.

Selbst die Heizkosten von 50.-€ decken die tatsächlichen Kosten nicht ab !!


Sie sollten die Mietangebote richtig lesen oder sich eine Kassenbrille von der AOK geben lassen !!
Wider dem Feudalstaat!


(Bisher wurde dieser Beitrag 13 mal editiert, als letztes von Kaiser am 06.01.2014 @ 20:03)
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Beiträge: 18
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Mitglied seit: 13.03.2005

Deutschland
icon1   Re: Stadt Flensburg und das Institut Wohnen u. Umwelt in Darmstadt #2 Datum: 15.03.2013 , 17:01  


Ich habe sehr viel Verständnis für die "Armut" der Kommune. Doch warum wird imer bei den Leuten gespart, die eh nichts habenFragezeichen!!! heul
"Es lebe die Sklavenarbeit"!
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